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Mit ausgewogener Ernährung zum Trainingserfolg.
Profesionelle Ernährungsberatung zum kontrollierten Fettabbau über "ausgewogen" bis zur Gewichtssteigerung. Wir analysieren mit Ihnen Ihre Ernährung und beraten Sie ausführlich !



Eiweiß: Kurz und bündig
Eiweiß ist ein Nährstoff. Eiweiße bestehen aus sehr großen Molekühlen, die ihrerseits aus Aminosäuren zu-
sammengesetzt sind. Sie sind die Grundbausteine allen Lebens. Eiweiße erfüllen in allen Bereichen des Körpers wichtige Aufgaben verschiedenster Art.

Die Eiweiße (Proteine) bilden neben Kohlenhydraten und den Fetten den Hauptbestandteil der menschlichen Nahrung. Während die Fette in der Kost zeitweilig fehlen können, benötigt der Körper eine ständige Zufuhr von Eiweiß, da er selbst kein Eiweiß synthesieren kann.Der menschliche Körper besteht zu 15 bis 20% aus Eiweiß, das einem ständigen Auf- und Abbau unterliegt (Damit man einen Vergleich hat wären dies bei einem 80kg schweren Mann 16kg Eiweiß, oder bei einer 55kg schweren Frau 1kg pures Eiweiß!!!). Eiweiß enthält im Gegensatz zu den Fetten und Kohlenhydraten Stickstoff und Schwefel, die für den Körper essentielle Elemente darstellen.


Aufgaben von Eiweiß im Körper:

  • Quelle für Bausteine (Aminosäuren). Daraus werden wieder funktionsfähige Proteine hergestellt, die im Körper verschiedene Funktionen erfüllen (Muskelarbeit, Transport von Sauerstoff zur Gewebeversorgung, Transport von Nährstoffen in Zellen, Bildung von Antikörpern zur Stärkung der Immunabwehr)
  • Schützt die Muskulatur vor Abbau und hält somit unseren Grundumsatz an Kalorien aufrecht.
  • Kann schwieriger als Fett gespeichert werden als Kohlenhydrate.
  • Erhöht den Insulinspiegel im Körper kaum, das heißt weniger Heißhungerattacken und keine Hemmung des Fettabbaus.
Bei Eiweißüberschuss in der Nahrung wird das Zuviel an Eiweiß verbrannt. Der Energiegehalt von Eiweiß entspricht in etwa 4,1 kcal pro Gramm. Körper-Eiweß speichert wie Körper-Fett Energie.

Mangel und Überversorgung:
Eiweißmangel führt, besonders im Wachstumsalter, zu körperlicher und auch geistiger Unterentwichlung. Die Leistungsfähigkeit und die Widerstandsfähigkeit gegenüber Infektionen sinkt bei ungenügender Eiweißzufuhr.
Eine stark erhöhte Eiweißzufuhr sollte mit einer gesteigerten Flüssigkeitsaufnahme einhergehen, da bei Abbau der Aminosäuren Stickstoff anfällt (z.B. Ammoniak) der ausgeschieden werden muss.



Vitamin D
Forscher entdecken immer mehr wichtige Funktionen

Vitamin D spielt für die Gesundheit eine weitaus größere Rolle, als man bisher glaubte. Seit langem ist bekannt, dass ein starker Mangel an Vitamin D bei Kindern zu Rachitis und bei Erwachsenen zur Osteomalazie (Knochenerweichung) führt, die beide jedoch nur noch selten vorkommen. Vitamin D hat aber weitaus mehr Funktionen im Körper, als allein die Knochen zu stärken. Heute zeigen eine Reihe von Studien, dass Vitamin D auch für das gesunde Immunsystem, das Zellwachstum, den Energie-Stoffwechsel und die Muskelkraft eine wichtige Rolle spielt. Vitamin D trägt vermutlich auch zum Schutz vor Multipler Sklerose, zur Vorbeugung von Diabetes und sogar von Krebs bei. Anders als andere Vitamine, die der Mensch über die Nahrung aufnehmen muss, kann Vitamin D über die Einwirkung von Sonnenlicht in der Haut selbst gebildet werden. Bei einem Aufenthalt von einer halben Stunde in der warmen Sonne können etwa 10.000 bis 12.000 I.E. (internationale Einheiten) Vitamin D gebildet werden, das entspricht 250 bis 300 Mikrogramm. Verschwindend gering nimmt sich dagegen die täglich empfohlene Menge von 5 Mikrogramm Vitamin D aus, die für Kinder ab einem Jahr und Erwachsene bis zu 65 Jahren in Deutschland als Tagesbedarf empfohlen werden. Höhere Mengen benötigen mit 10 Mikrogramm angeblich nur Erwachsene ab 65 Jahren. Bei der umfassenden Auswertung internationaler Studien zeigte sich, dass diese Menge offenbar zu gering angesetzt ist. Viele Menschen würden gesundheitlich von höheren Zufuhren profitieren. Gerade in gemäßigten und kalten Klimazonen bilden Menschen vor allem im Winterhalbjahr meist nicht genügend Vitamin D. Viele Menschen sind daher zumindest Teile des Jahres unterversorgt. Aus der Nahrung werden täglich etwa 5 bis 10 Mikrogramm Vitamin D aufgenommen. Diese Menge ist nach den neuesten Erkenntnissen für viele gesundheitliche Funktionen offenbar zu gering. Noch diskutieren die Wissenschaftler darüber, wie viel Vitamin D denn nun genug ist. Viele empfehlen aber schon jetzt Aufnahmen von rund 1000 I.E. (25 Mikrogramm). Ein Teil davon kann über Nahrungsergänzungen zugeführt werden, um die Versorgung mit diesem wichtigen Vitamin zu sichern und zu verbessern.